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Der Leseherbst ist gerettet, denn meine Suche nach ungewöhnlichen und spannenden neuen Sachbüchern war erfolgreich! In meiner Serie Vorfreuden für Leseratten stelle ich Euch die besten Funde des kommenden Herbstes knapp vor. Ich starte mit Büchern aus der Astronomie, denn ich bin

Im Banne des Universums

...weiterlesen "Vorfreuden für Leseratten I Herbst 2017"

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Cover Garfield Zeitfieber
© Theiss

7 Stunden und 43 Minuten dauert die Lektüre des Buches Zeitfieber, verrät uns dessen Autor Simon Garfield. Ich habe die Zeit nicht gestoppt, doch es kam mir länger vor.
In Zeitfieber setzt sich Garfield mit unserem widersprüchlichen Verhältnis zur Zeit auseinander. Uhren sind allgegenwärtig und geben den Takt des Lebens vor. Wir messen und kontrollieren die Zeit, wir wollen keine Zeit verschwenden, und doch gibt es nie genug davon. Garfield hat einige Anekdoten aus der Geschichte der letzten 250 Jahre ausgewählt und beleuchtet die Zeit in der Kunst, in der Werbung oder im Sport. Die Zeit dient ihm als lose Klammer für allerlei skurrile Fundstücke, die sorgfältig recherchiert und durchaus interessant sind, in der Summe aber recht beliebig. Andere Aspekte vernachlässigt der Autor. So ist in seinem Buch leider nichts über die frühere Geschichte der Zeitmessung oder die physikalische Zeit zu erfahren. ...weiterlesen "Simon Garfield: Zeitfieber"

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Was ist wichtig bei der Lektüre von Sachbüchern? Zu Qualitätsmerkmalen und unserem Leseverhalten bei Sachbüchern hat Dagmar Eckhardt, die auch als Geschichtenagentin bloggt, eine Umfrage gestartet, an der sich jeder Interessierte gern beteiligen kann.

1. Was macht ein gutes Sachbuch (oder einen guten Ratgeber) aus?
Ein interessantes Thema, bei dem ich etwas Neues erfahre, ein klarer Aufbau, verständliche Ausdrucksweise und gern eine Prise Humor. Ich lasse mich gern von der Begeisterung eines Autors für sein Thema mitreißen. ...weiterlesen "Sachbuch – 11 Fragen und 11 Buchempfehlungen"

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9 Stunden Hörvergnügen!

Der Eishai lebt in polaren Gewässern, kann bis zu acht Meter lang und tonnenschwer werden. Sein Fleisch ist giftig und stinkt nach Urin. Seine Haut hat so scharfe Schuppen, dass sie früher als Schmirgelpapier benutzt wurde. So ein Monstrum zu zweit in einem kleinen Boot zu fangen ist durchaus gewagt. Doch genau das ist der Plan des norwegischen Künstlers Hugo Aasjord und seines Freundes, des Journalisten und Schriftstellers Morten A. Strøksnes. Das Buch vom Meer handelt von diesem Abenteuer, das erst nach einem Jahr endet. Träumerische Beobachtungen und wissenschaftliche Details wechseln einander in diesem Hörbuch ab. ...weiterlesen "Morten Strøksnes: Das Buch vom Meer"

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Cover Oberzaucher Homo Urbanus
© Springer

Die Hälfte aller Menschen lebt heute in Städten. Ist der Homo sapiens überhaupt für diese Orte voller Menschenmassen, Enge und Lärm geschaffen? Sind die Städte an unsere Bedürfnisse angepasst? Was müssen wir für die Zukunft bedenken, wenn die Zahl der Stadtbewohner weiter steigt?

Immer mehr Menschen zieht es in die Städte. Die Stadt bietet viele Perspektiven - Arbeit, Wohlstand und kulturelle Angebote. Sie verursacht aber auch Probleme wie Anonymität, Luftverschmutzung, Kriminalität und Lärm. In ihrem Buch Homo urbanus untersucht die Wiener Verhaltensbiologin Elisabeth Oberzaucher, welche evolutionären Voraussetzungen der Mensch für das urbane Leben mitbringt und welche Konsequenzen sich aus diesem Erbe ergeben. ...weiterlesen "Elisabeth Oberzaucher: Homo urbanus"

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Cover Accinelli Dominoeffekt
© S. Fischer Sauerländer

Spinnenseide ist äußerst elastisch und robust. Um mehr über ihre Eigenschaften herauszufinden, schickten Forscher der NASA 1973 die Spinnen Anita und Arabella ins Weltall. Sie wollten wissen, ob die Spinnen auch in der Schwerelosigkeit ihre Netze weben konnten – es gelang. Spinnenfäden inspirieren zu vielen technischen Anwendungen, zum Beispiel bei der Konstruktion von Brücken oder in Kleidung. Der Spinnenfaden hilft manchen Spinnenarten aber auch beim Überwinden großer Distanzen. Nach dem gewaltigen Ausbruch des Vulkans auf der indonesischen Insel Krakatau im Jahr 1883 war sämtliches Leben auf der Insel vernichtet. Neun Monate später entdeckten Forscher das erste Lebewesen auf der Insel – eine Luftlandespinne. Die Spinne hatte einen langen Faden gesponnen, der vom Wind ergriffen wurde. Mit dem Wind ließ sich die Spinne auf die abgelegene Insel tragen. Diese Schwebetechnik nennt sich Ballooning.

...weiterlesen "Gianumberto Accinelli/Serena Viola: Der Dominoeffekt oder Die unsichtbaren Fäden der Natur"

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Fertig zum Versand 🙂

Zum UNESCO-Welttag des Buches habe ich eine Verlosung gestartet. Zu gewinnen gab es eines meiner Lieblingsbücher, das Buch H wie Habicht von Helen Macdonald, von dem ich hier im Blog schon ausgiebig geschwärmt habe. Inzwischen ist die Aktion beendet und das Los hat entschieden. Gewonnen hat: ...weiterlesen "Der Habicht geht auf die Reise"