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GW150914 ist das erste jemals direkt gemessene Signal einer Gravitationswelle. Es stammt aus der Verschmelzung zweier gewaltiger Schwarzer Löcher und wurde am 14. September 2015 von den  LIGO-Detektoren in den USA aufgefangen. 1,3 Milliarden Jahre war das Signal unterwegs, bis es die Erde erreichte! Ein Durchbruch, mit dem eine neue Ära der Astrophysik begann!

Gravitationswellen sind Verzerrungen der Raumzeit, die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten. Ausgelöst werden sie zum Beispiel durch Schwarze Löcher, Supernovae oder Neutronensterne. Rainer Weiss, Kip Thorne und Barry Barish erhalten am 10. Dezember den Physik-Nobelpreis 2017 "für entscheidende Beiträge zum LIGO-Detektor und die Beobachtung von Gravitationswellen". Inzwischen sind sogar fünf Signale detektiert worden ich bekomme eine Gänsehaut, wenn ich mir vorstelle, wie das gelingen konnte!

Zwei aktuelle Bücher beleuchten die 100-jährige Geschichte der Erforschung von Gravitationswellen und die Physik hinter dieser bahnbrechenden Beobachtung ...weiterlesen "Physik-Nobelpreis für Gravitationswellen-Forscher"

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Cover Tjernshaugen Meisen
© Insel

Meisen zählen zu den Vögeln, denen ich im Garten und meiner Umgebung besonders häufig begegne. Ab dem Frühjahr höre ich schon morgens ihren Gesang. Ich sehe ihnen beim Heranschaffen von Nistmaterial zu und warte gespannt, ob es klappt mit dem Brüten. Wenn ja, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis ich bei der Gartenarbeit energisch aufgefordert werde, das Feld zu räumen, damit die Meiseneltern ihre Küken füttern können. Dann lasse ich selbstverständlich alles stehen und liegen! Ich bewundere, wie sie kopfüber in Nachbars Fichte an den Zapfen picken und einander munter durch die Büsche jagen. Eine lebendige, schwatzhafte Truppe, die nicht allzu schüchtern ist. Bisher konnte ich ihr Verhalten nicht immer deuten. Bis ich das Buch Das verborgene Leben der Meisen von Andreas Tjernshaugen entdeckte! ...weiterlesen "Andreas Tjernshaugen: Das verborgene Leben der Meisen"

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© bild der wissenschaft

Zum 25. Mal vergibt das Magazin bild der wissenschaft die Auszeichnung zum Wissensbuch des Jahres. Endlich sind die heiß ersehnten Ergebnisse da! Aus einer Fülle spannender Bücher aus Wissenschaft und Forschung – 58 waren es in diesem Jahr – haben die elf Jury-Mitglieder und das Publikum die Besten gewählt. Hier im Blog gebe ich wie gewohnt eine knappe Übersicht über die Gewinner des Jahres in den Kategorien Überblick, Zündstoff, Überraschung, Ästhetik, Unterhaltung und Perspektive.

Das ausführliche Ergebnis mit den Rezensionen der Wissensbücher 2017, weiteren Platzierungen und den Gewinnern der Verlosung ist im Dezember-Heft von bild der wissenschaft und auf der Website wissenschaft.de nachzulesen. Und nun zum vorzüglichen Jubiläums-Jahrgang: ...weiterlesen "Wissensbuch des Jahres 2017 – Die Gewinner"

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Cover Preston Stadt Affengottes
© DVA

Mitten im unzugänglichen Regenwald von Honduras wurden 2012 die Ruinen einer legendären Stadt wiederentdeckt, die vor Jahrhunderten untergegangen ist. Der Thriller- und Sachbuch-Autor Douglas Preston hat ein Team von Wissenschaftlern auf einer Expedition dorthin begleitet. ...weiterlesen "Douglas Preston: Die Stadt des Affengottes"

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Cover Kagge Stille
© Insel

Was ist Stille? Das Fehlen von Lärm? Die totale Abwesenheit von Geräuschen? Schweigen? Ist Stille ein Zustand der inneren Ruhe? Rasen die Gedanken, wenn es um uns herum still ist? Stille bedeutet für jeden von uns etwas anderes. Für den einen ist sie entspannend, für den anderen bedrohlich.

Der norwegische Autor, Verleger und Abenteurer Erling Kagge hat die Stille an extremen Orten erlebt. Er war am Nordpol, am Südpol und auf dem Mount Everest. In seinem Buch Stille – Ein Wegweiser widmet er sich diesem Thema in 33 kurzen Versuchen. ...weiterlesen "Erling Kagge: Stille – Ein Wegweiser"

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Cover Dohrn Ende Natur
© Ch. Links

Wer kennt noch die Mohn-Mauerbiene, den Lämmersalat oder die Bekassine? Diese Arten waren einst weit verbreitet in deutschen Kulturlandschaften. Mittlerweile sind sie hier vom Aussterben bedroht. In ihrem aufschlussreichen Buch Das Ende der Natur - Die Landwirtschaft und das stille Sterben vor unserer Haustür zeigt die Journalistin und promovierte Historikerin Susanne Dohrn, wie die Intensivierung der Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten zu einem dramatischen Verlust der Artenvielfalt führte. ...weiterlesen "Susanne Dohrn: Das Ende der Natur"

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Cover Jerger Darwin Marx
© Ullstein

Was hätten Charles Darwin und Karl Marx, zwei große Denker des 19. Jahrhunderts, einander zu sagen gehabt? Ilona Jerger, Wissenschaftsjournalistin und ehemalige Chefredakteurin der Zeitschrift "natur", spinnt mit Und Marx stand still in Darwins Garten einen charmanten Roman über die Begegnung der beiden im Jahr 1881. Charles Darwin, der Begründer der Evolutionstheorie, hadert seit dem Tod seiner Lieblingstochter mit Gott. Durch seine geologischen Beobachtungen stellt er außerdem die Schöpfungsgeschichte infrage. Karl Marx, der für soziale Gerechtigkeit kämpft und in seinen Werken zur Abschaffung des Kapitalismus und der Herrschaft des Proletariats aufruft, lebt für einige Jahre im Londoner Exil, nur zwanzig Meilen von Darwins Wohnort entfernt. ...weiterlesen "Ilona Jerger: Und Marx stand still in Darwins Garten"