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Cover Henning Schmetterlingsjahr
© Theiss

Riesige Oleanderschwärmer, Osterluzeifalter, der selten gewordene Schwarze Apollo und andere Schönheiten – sie sind das Ziel von Peter Henning. Ein Jahr lang reist der Kölner Schriftsteller durch Europa auf der Suche nach jenen Schmetterlingen, die auf seiner "Sehnsuchtsliste" stehen: selten oder noch nie von ihm beobachtete Arten. Die Leidenschaft für die Schmetterlingskunde weckte sein Ziehvater Viktor, der ihn bereits im Alter von sieben Jahren auf Falter-Exkursionen mitnahm. Fünfzig Jahre später ist Henning ihren Geheimnissen noch immer auf der Spur und hat das Staunen über ihre Fähigkeiten nicht verlernt. In seinem Buch Mein Schmetterlingsjahr erzählt er von dieser Reise, die auf der Insel Samos beginnt und durch Italien, Spanien, Kroatien und in verschiedene Alpenregionen führt. ...weiterlesen "Peter Henning: Mein Schmetterlingsjahr"

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Cover Yong Winzige Gefaehrten
© Kunstmann

Mikroorganismen wie Bakterien, bestimmte Pilze und Archaea sind die ältesten Lebewesen auf der Erde. Obwohl sie winzig klein sind, machen sie etwa 70 Prozent der Biomasse aus und besiedeln sämtliche Lebensräume. Auch der menschliche Körper zählt dazu. Er ist Heimat von geschätzten 39 Billionen Mikroben! Die meisten dieser Bewohner sind gutartige Nützlinge, ohne die wir gar nicht existieren könnten. Nur die wenigsten Bakterien verursachen Krankheiten und sind damit unsere Feinde. Der preisgekrönte britische Wissenschaftsjournalist Ed Yong macht uns in seinem fesselnden Buch Winzige Gefährten - Wie Mikroben uns eine umfassendere Ansicht vom Leben vermitteln mit der Welt der Mikroben vertraut. ...weiterlesen "Ed Yong: Winzige Gefährten"

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Ein Beitrag zum #Indiebookday 2018

Cover Merkwuerdigkeit_Tiermeldungen
© Kunstanstifter

Mal ragen zarte Federn um die Ecke, mal eine Tatze, ein Tentakel oder auch ein Rüssel. Zu welchem Lebewesen mag das Teil gehören? Und welche Geschichte verbirgt sich dahinter? In dem Buch Ich werde über diese Merkwürdigkeit noch etwas drucken lassen sind 30 Geschichten um historisch verbürgte Tiermeldungen versammelt, viele davon Schlüsselmomente der Wissenschaft oder der Geschichte. Dem Illustrator Florian Weiß und der Erzählerin Lucia Jay von Seldeneck ist ein Buch-Kunstwerk der besonderen Art gelungen! ...weiterlesen "Florian Weiß & Lucia Jay von Seldeneck: Ich werde über diese Merkwürdigkeit noch etwas drucken lassen – Tiermeldungen aus zwei Jahrtausenden"

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Feldzug gegen "die herrschende Lehre"

Cover Hands Cosmosapiens
© Knaus

Mehr als zehn Jahre hat der britische Chemiker John Hands recherchiert, um die Entstehungsgeschichte des Menschen bis zum Beginn des Universums zurückzuverfolgen. In seinem 880 Seiten starken Buch Cosmosapiens – Die Naturgeschichte des Menschen von der Entstehung des Universums bis heute versammelt er die Erkenntnisse der Naturwissenschaften zur Entstehung von Materie, Leben, der Menschheit und unseres Bewusstseins, nur um sie Stück für Stück wieder auseinander zu pflücken. Denn eigentlich ist sein Buch keine Naturgeschichte des Menschen, wie der Untertitel behauptet. Kein Buch über das, was wir wissen, sondern über die Irrtümer der Wissenschaft und die Begrenzungen des Wissenschaftsbetriebs. ...weiterlesen "Johns Hands: Cosmosapiens"

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Cover Lewis-Stempel Land
© Dumont

Schon als Kind war John Lewis-Stempel von der Flora und Fauna seiner englischen Heimat besessen. Er streunte mit dem Fernglas durch die Landschaft, kletterte auf hohe Bäume, um in Vogelnester zu spähen und verschlang Bücher über die Natur. Heute ist er Kolumnist und schriftstellernder Landwirt im selben Landstrich, den seine Familie seit Jahrhunderten bewohnt: Herefordshire im Westen Englands, nahe der Grenze zu Wales. Dort lebt er mit seiner Familie und hält Pferde, Schafe, Kühe und Hühner. Seine Arbeit lässt ihm offenbar genug Zeit für seine Leidenschaft, die Natur zu beobachten – und darüber zu schreiben. Sein Buch Ein Stück Land – Mein Leben mit Pflanzen und Tieren ist eine Art literarisches Tagebuch über ein Jahr Landleben. ...weiterlesen "John Lewis-Stempel: Ein Stück Land"

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Cover Lowenhaupt Tsing Pilz
© Matthes & Seitz

Alles dreht sich um den Matsutake, einen der teuersten Speisepilze der Welt. Für die amerikanische Anthropologin Anna Lowenhaupt Tsing ist der Matsutake ein Sinnbild für die Zerstörungen, die der Mensch in den Landschaften der Erde angerichtet hat. Denn dieser Pilz wächst am besten in kontaminierten, nährstoffarmen Regionen. Nach dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima soll der Matsutake das erste gewesen sein, was dort gedieh. In ihrem Buch Der Pilz am Ende der Welt – Über das Leben in den Ruinen des Kapitalismus erkundet Tsing die Beziehungsgeflechte des Matsutake und seine kulturelle Bedeutung. Sie folgt den globalisierten Handelswegen des Pilzes, spricht mit Menschen, die ihn ernten, mit Forstexperten und Matsutake-Forschern. Das Buch basiert auf ihren Feldstudien von 2004 bis 2011 als Teil eines internationalen Forschungsprojekts, der Matsutake Worlds Research Group. ...weiterlesen "Beziehungsgeflechte zwischen Pilzen, Kiefern und Menschen"

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Cover Safina Intelligenz Tiere
© C.H. Beck

Wie intelligent sind Tiere im Vergleich zu uns Menschen? Das ist die falsche Frage! Wenn es nach dem amerikanischen Meeresbiologen und Naturschriftsteller Carl Safina geht, müssen wir Tiere in ihrer eigenen Lebenswelt betrachten, um sie besser zu verstehen. Safina begleitete erfahrene Feldforscher bei ihrer Arbeit mit Elefanten im kenianischen Amboseli-Nationalpark, mit Wölfen im Yellowstone-Nationalpark und mit Killerwalen im nordwestlichen Pazifik. In seinem Buch Die Intelligenz der Tiere – Wie Tiere fühlen und denken schildert er seine intensiven Begegnungen mit diesen drei Tiergruppen. ...weiterlesen "Carl Safina: Die Intelligenz der Tiere"

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Das kommende Frühjahr ist bunt gespickt mit interessanten neuen Sachbüchern. Einige habe ich in drei Folgen bereits vorgestellt. Den Abschluss meiner Serie Vorfreuden für Leseratten bilden Sachbücher unter dem Motto Lebenswelten:

IV Lebenswelten

Cover Weber Biodiversitaet
© Springer

Immer mehr Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Der Artenreichtum sinkt. Der Biologe und Sachbuchautor Ewald Weber erklärt uns in seinem Buch Biodiversität – Warum wir ohne Vielfalt nicht leben können die komplexen Zusammenhänge: ...weiterlesen "Vorfreuden für Leseratten IV Frühjahr 2018"

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Cover Tjernshaugen Meisen
© Insel

Meisen zählen zu den Vögeln, denen ich im Garten und meiner Umgebung besonders häufig begegne. Ab dem Frühjahr höre ich schon morgens ihren Gesang. Ich sehe ihnen beim Heranschaffen von Nistmaterial zu und warte gespannt, ob es klappt mit dem Brüten. Wenn ja, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis ich bei der Gartenarbeit energisch aufgefordert werde, das Feld zu räumen, damit die Meiseneltern ihre Küken füttern können. Dann lasse ich selbstverständlich alles stehen und liegen! Ich bewundere, wie sie kopfüber in Nachbars Fichte an den Zapfen picken und einander munter durch die Büsche jagen. Eine lebendige, schwatzhafte Truppe, die nicht allzu schüchtern ist. Bisher konnte ich ihr Verhalten nicht immer deuten. Bis ich das Buch Das verborgene Leben der Meisen von Andreas Tjernshaugen entdeckte! ...weiterlesen "Andreas Tjernshaugen: Das verborgene Leben der Meisen"

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Cover Dohrn Ende Natur
© Ch. Links

Wer kennt noch die Mohn-Mauerbiene, den Lämmersalat oder die Bekassine? Diese Arten waren einst weit verbreitet in deutschen Kulturlandschaften. Mittlerweile sind sie hier vom Aussterben bedroht. In ihrem aufschlussreichen Buch Das Ende der Natur - Die Landwirtschaft und das stille Sterben vor unserer Haustür zeigt die Journalistin und promovierte Historikerin Susanne Dohrn, wie die Intensivierung der Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten zu einem dramatischen Verlust der Artenvielfalt führte. ...weiterlesen "Susanne Dohrn: Das Ende der Natur"