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Cover Henning Schmetterlingsjahr
© Theiss

Riesige Oleanderschwärmer, Osterluzeifalter, der selten gewordene Schwarze Apollo und andere Schönheiten – sie sind das Ziel von Peter Henning. Ein Jahr lang reist der Kölner Schriftsteller durch Europa auf der Suche nach jenen Schmetterlingen, die auf seiner "Sehnsuchtsliste" stehen: selten oder noch nie von ihm beobachtete Arten. Die Leidenschaft für die Schmetterlingskunde weckte sein Ziehvater Viktor, der ihn bereits im Alter von sieben Jahren auf Falter-Exkursionen mitnahm. Fünfzig Jahre später ist Henning ihren Geheimnissen noch immer auf der Spur und hat das Staunen über ihre Fähigkeiten nicht verlernt. In seinem Buch Mein Schmetterlingsjahr erzählt er von dieser Reise, die auf der Insel Samos beginnt und durch Italien, Spanien, Kroatien und in verschiedene Alpenregionen führt. ...weiterlesen "Peter Henning: Mein Schmetterlingsjahr"

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Suche nach dem Paradies

Das Dorf Malinalco könnte ein paradiesischer Ort sein – wenn nicht gerade die Kampfhähne des Nachbarn kurz nach Mitternacht mit ihrem stündlichen Krähen beginnen würden! Doch alles ist besser als das strapaziöse Großstadtleben.
Seit 2004 lebt der Autor und Sachbuch-Übersetzer Jürgen Neubauer in Mexiko. Nach einigen nervtötenden Jahren in Mexiko-Stadt zieht es ihn und seine Frau Lulú, eine Juristin, ins beschaulichere Malinalco. In seinem neuen Buch In Mexiko – Reise in ein magisches Land berichtet er von ihrem dortigen Aufenthalt mit Ausflügen in die Geschichte und Mythologie Mexikos, vor allem über das Volk der Mexica, besser bekannt als Azteken, und über die Malinalca, die sich von ihnen abspalteten. ...weiterlesen "Jürgen Neubauer: In Mexiko – Reise in ein magisches Land"

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Neun fantastische Bücher für junge Leser - das ist die Ausbeute bei den nominierten Wissensbüchern des Jahres in der Kategorie Perspektive. Sie sind alle empfehlenswert, nicht nur für Kinder. Auch erwachsene Leser können noch etwas lernen und werden Freude an diesen schön gestalteten Büchern haben. Die Bandbreite ist groß - da gibt es wahrhaft tierische Bücher, Bücher, die zu Experimenten verleiten und Bücher, die das Fernweh wecken. Die neun stelle ich hier in Kurzporträts vor. Passend zur Ferienzeit beginne ich mit drei Kinderbüchern rund um das Thema Reisen.

Bücher, die das Fernweh wecken!

Cover NordSüd
© NordSüd

1914 begab sich der Polarforscher Sir Ernest Shackleton mit seiner 26-köpfigen Mannschaft und 69 Hunden auf eine gefährliche Expedition, um zu Fuß die Antarktis zu durchqueren. Doch die Endurance, ihr Schiff, wurde im Packeis gefangen und zerbrach allmählich. Der britische Illustrator William Grill erzählt in seinem Bilderbuch Shackletons Reise, wie es Shackleton und seinen Männern trotz aller Widrigkeiten und Entbehrungen gelang zu überleben. In gedeckten Farben skizziert Grill das Schiff und die Ausrüstung, die Besatzungsmitglieder bei ihren Tätigkeiten und vor allem die raue Welt der Antarktis. Zarte Miniaturen, mit Buntstiften gezeichnet, zeigen lebendig die Etappen dieser gefährlichen Reise bis zur Rettung nach zwei harten Jahren. Auf den Doppelseiten zu Beginn der Kapitel dominieren die Farben weiß und blau und lassen uns eintauchen in eine abweisende Welt kalten Wassers und gefährlicher Eisschollen. Hier finden sich auch Karten mit der Expeditionsroute. In den Textpassagen wird deutlich, wie gut die Mannschaft dank ihres besonnenen Anführers zusammenhielt. Eine abenteuerliche Geschichte für Kinder ab 7 Jahren und ein echter Augenschmaus! ...weiterlesen "Kinderbuch-Trio mit Fernweh"

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Cover Goldstein Georg Forster
© Matthes & Seitz

Als 17jähriger ging Georg Forster mit James Cook auf eine dreijährige Reise rund um die Welt. Auf der Suche nach dem Südkontinent lernte er die Antarktis kennen, zeichnete, erforschte die Natur und begegnete verschiedenen Völkern der Südsee. Später unterstützte er die Mainzer Republik und starb im Alter von 39 Jahren im Pariser Exil. Wie wurde er vom Naturforscher zum Revolutionär? Und warum geriet er kurz nach seinem frühen Tod in Vergessenheit? Diesen Fragen geht der Philosophieprofessor Jürgen Goldstein in seiner lesenswerten Biografie Georg Forster - Zwischen Freiheit und Naturgewalt nach. Forster ist für ihn "der ungelesene Klassiker der deutschen Geistesgeschichte". Anhand vieler Werk- und Briefauszüge, die Goldstein klug interpretiert, gilt es diesen Klassiker wiederzuentdecken. ...weiterlesen "Jürgen Goldstein: Georg Forster – Zwischen Freiheit und Naturgewalt"

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Cover Barrie Sextant
© Mare Verlag

Im Zeitalter der Satellitennavigation hat er an Bedeutung verloren, doch einst war er unverzichtbar und rettete vielen Seefahrern das Leben – der Sextant. David Barrie setzt diesem nützlichen Instrument ein Denkmal. In seinem Buch beschreibt er, wie sich die Navigation auf hoher See im Laufe der letzten Jahrhunderte entwickelte und welche besondere Rolle der Sextant dabei spielte.

Die Neuzeit war die hohe Zeit der Forschungsreisen rund um den Erdball. Von Europa machten sich zahlreiche Entdecker auf, um unbekannte Ozeane und Kontinente zu erkunden. Meere und Küstenlinien wurden kartiert und die Informationen vergangener Expeditionen vervollständigt. Doch das Reisen über die Meere war gefährlich, denn oft war es unmöglich festzustellen, wo genau man sich überhaupt befand und in welcher Richtung das Ziel der Reise lag. ...weiterlesen "David Barrie: Sextant – Die Vermessung der Meere"

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In "Der bewegte Planet" beschreibt der Paläontologe Richard Fortey die geologischen Mechanismen, die die Erde seit Milliarden Jahren prägen und stetig verändern. Er verpackt diese Erdgeschichte in eine spannende Reise zu Orten, an denen geologische Naturerscheinungen besonders gut zu erkennen sind.
Cover Fortey Bewegte Planet
(c) Springer Spektrum

Es gibt diese besonderen Bücher, bei denen man auf den letzten Seiten immer langsamer liest, um das Ende hinauszuzögern. Das hier ist so eins! Selten hat mich ein Sachbuch ab der ersten Seite so gefesselt und in Bann gehalten. Und das ist vor allem dem Erzähltalent des Autors zu verdanken. In Der bewegte Planet beschreibt der Paläontologe Richard Fortey die geologischen Mechanismen, die die Erde seit Milliarden Jahren prägen und stetig verändern. Er verpackt diese Erdgeschichte in eine spannende Reise zu Orten, an denen geologische Naturerscheinungen besonders gut zu erkennen sind.
...weiterlesen "Richard Fortey: Der bewegte Planet"

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Cover Orsenna Spur des Papiers
© C. H. Beck

Papier ist der Stoff, auf dem das Wissen der Welt festgehalten wird. Doch Papier ist nicht nur ein Wissensspeicher, sondern ein vielseitig einsetzbares Produkt, dessen Ausgangsmaterial sich im Laufe der Zeit gewandelt hat: früher wurden Tierhäute, zerkleinerte Pflanzenfasern oder Lumpen für die Papierherstellung benutzt. Erst im 8. Jahrhundert begann man mit der Verwendung von Holz. Erik Orsenna, der französische Romancier und Reiseschriftsteller, hat sich auf eine abenteuerliche Reise rund um die Welt begeben, um den verschiedenen Aspekten dieses Materials nachzugehen, von seiner Erfindung und seiner Verarbeitung bis zur Suche nach dem perfekten, weichen Toilettenpapier und der Kunst, fälschungssichere Banknoten herzustellen.

...weiterlesen "Erik Orsenna: Auf der Spur des Papiers – Eine Liebeserklärung"

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Cover Callado Tote im See
© Berenberg

Im Sommer 1925 verschwand der britische Offizier und Forschungsreisende Percy Harrison Fawcett in den Tiefen des brasilianischen Urwalds. Er war dort auf der Suche nach einer versunkenen Stadt, die schon viele Abenteurer angezogen hatte. Zahlreiche Expeditionen haben sich seitdem auf die Suche nach Fawcett und der geheimnisvollen Stadt gemacht. Doch alle Spuren verliefen im Sande.

Einer der Suchenden war der brasilianische Journalist Antonio Callado. 1952 reiste er mit Brian Fawcett, einem Sohn des Verschollenen, in den Regenwald, um den Fall neu aufzurollen. Sein ein Jahr später erschienener Reisebericht Der Tote im See schildert die abenteuerliche Suche nach Fawcett und seinen Begleitern. Das Buch gilt in Brasilien als Klassiker des literarischen Journalismus.
...weiterlesen "Antonio Callado: Der Tote im See"

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Parthas
© Parthas

Dem Historiker Andreas von Klewitz haben wir die Wiederentdeckung eines populärwissenschaftlichen Bestsellers aus dem Jahr 1900 zu verdanken. Es handelt sich um den Expeditionsbericht Aus den Tiefen des Weltmeeres von Carl Chun, einem Zoologen, der die erste deutsche Tiefsee-Expedition an Bord der Valdivia von 1898/1899 geleitet hat. Der vollständige Bericht umfasste mehr als 600 Seiten Text.

In der hier vorliegenden Nacherzählung, die sich als "Hommage" an die Expeditionsteilnehmer versteht, folgt Andreas von Klewitz der ursprünglichen Textgliederung anhand der Reiseroute und konzentriert sich dabei auf die allgemein verständlichen Aspekte des Reiseberichts. Wissenschaftliche Fachbegriffe und tiefergehende Informationen wurden also ausgespart.

Ein Großteil dieses Buches besteht aus den Originalzitaten des Expeditionsleiters Carl Chun, die hier geschickt aneinander gereiht und mit fantastischen Originalzeichnungen und Schwarzweißfotos ausgestattet sind. ...weiterlesen "Andreas von Klewitz: Carl Chun, die Valdivia und die Entdeckung der Tiefsee"

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Erst jetzt, 100 Jahre nach Wallace´ Tod, hat der Evolutionsbiologe und Wissenschaftsautor Matthias Glaubrecht die erste deutschsprachige Biografie über ihn verfasst und erklärt, wie es zu diesem Ansehensverlust kam und welcher Anteil ihm an der Evolutionstheorie zukommt.
Cover Glaubrecht
© Galiani

Der englische Naturforscher Alfred Russel Wallace ist hierzulande kaum bekannt. Viele haben sicher erstmals im Darwin-Jahr 2009 von ihm gehört, denn er hat zeitgleich mit Charles Darwin die Mechanismen der Evolution entdeckt und publiziert. Charles Darwin ist weltberühmt als Begründer der Evolutionstheorie. Alfred Russel Wallace hingegen ist fast vergessen. Erst jetzt, 100 Jahre nach Wallace´ Tod, hat der Evolutionsbiologe und Wissenschaftsautor Matthias Glaubrecht die erste deutschsprachige Biografie über ihn verfasst und erklärt, wie es zu diesem Ansehensverlust kam und welcher Anteil Wallace an der Evolutionstheorie zukommt. ...weiterlesen "Matthias Glaubrecht: Am Ende des Archipels – Alfred Russel Wallace"