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Das Wissensbuch des Jahres feiert Jubiläum!

© bild der wissenschaft

Seit 25 Jahren gibt es diese Auszeichnung für die besten deutschsprachigen Bücher aus Wissenschaft und Forschung. 1993 rief das Wissenschaftsmagazin bild der wissenschaft diesen Wettbewerb ins Leben, initiiert und organisiert von Dr. Uta Altmann, der Textchefin von bild der wissenschaft, verantwortlich auch für die Rezensionen. Seitdem bietet das Wissensbuch des Jahres Liebhabern wissenschaftlicher Sachbücher mit den Nominierungen eine Orientierung im Dschungel der Sachliteratur und würdigt die Besten.

Auch in diesem Jahr hat eine unabhängige elfköpfige Jury die Bücherberge der letzten 12 Monate durchforstet und die spannendsten Bücher in sechs Kategorien nominiert. Das Themenspektrum umfasst Bücher zur Naturforschung und Erdgeschichte, zur Genetik und Hirnforschung, zur Ernährung und Gesundheit, zu den Gefahren der Zukunft, zur Physik, Botanik und Zoologie. Es sind Bücher dabei, die durch ihre schöne Gestaltung wirken, coole Wissenschafts-Comics sowie Bücher für junge Leser und Romane mit wissenschaftlichem Hintergrund - alles auf dem aktuellen Stand der Forschung!

Und jetzt ist auch das Publikum gefragt! Bis zum 21.08.2017 könnt Ihr auf der Website von bild der wissenschaft Eure Stimmen zum Wissensbuch des Jahres 2017 abgeben und mitentscheiden, welche Bücher die Besten sind. Für die Teilnahme gibt es spannenden Lesestoff zu gewinnen und zum Jubiläum einen Sonderpreis - der ist aber noch Geheimsache! ...weiterlesen "Wissensbuch des Jahres 2017 – Die Nominierungen"

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Logo Wissensbuch 2016
© bild der wissenschaft

Die besten Wissensbücher des Jahres sind gewählt! Bereits zum 24. Mal hat das Magazin bild der wissenschaft diesen Wettbewerb ausgerichtet und von den aktuellen Büchern aus der Wissenschaft und Forschung 52 Titel ausgewählt. Aus diesem Fundus wurden nun die besten ermittelt. Auch das Publikum hat zusammen mit der 10-köpfigen Jury abgestimmt und wählte seine Favoriten in sechs Kategorien: Zündstoff, Überraschung, Ästhetik, Überblick, Unterhaltung und Perspektive. Die Gewinner stelle ich in meinem Blog kurz vor. Die ausführlichen Rezensionen der Jury zu den Wissensbüchern des Jahres, weitere Platzierungen und natürlich die Gewinner von Lesestoff findet Ihr im Dezember-Heft und auf der Website von bild der wissenschaft.
Bücher, die ich hier im Blog bereits rezensiert habe, sind mit den entsprechenden Artikeln verlinkt.
Welche Bücher haben die Auszeichnung zum Wissensbuch des Jahres gewonnen? Hier geht's lang:

Wissensbuch des Jahres 2016 - Die Gewinner

...weiterlesen "Wissensbuch des Jahres 2016 – Die Gewinner"

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Das war’s dann! Meine Kurzvorstellung der nominierten Wissensbücher des Jahres in der Kategorie Perspektive nähert sich dem Ende. Sechs wunderbare Bücher für junge Leser habe ich bereits in den letzten beiden Beiträgen vorgestellt: Bücher, die das Fernweh wecken und echt tierische Bücher. Heute geht es um Bücher zum Mitmachen und Ausprobieren. Jedes dieser Bücher ist auf seine Art gelungen!

Kinderbuch-Trio für Experimentierfreudige

Cover Macaulay Coole Kraefte
© Dorling Kindersley

Die kluge Maus Rüssel und ihr Freund Fred, das Faultier, langweilen sich im Zoo. Es ist Zeit auszubüxen! Dies ist der Aufhänger des Buches Coole Kräfte – So arbeiten einfache Maschinen von David Macaulay. Hier lernen Kinder ab 7 Jahren spielerisch, wie eine Kraft mithilfe einfacher Maschinen umgelenkt und damit eine schwere Arbeit erleichtert wird. Für ihre Fluchtversuche benutzen die beiden Freunde jene Maschinen, die allen technischen Geräten zugrunde liegen: schiefe Ebenen, Keile, Hebel, Rad und Achse, Flaschenzüge und Schrauben. (Alle Begriffe werden im Text und im Glossar erklärt.) Wie gelingt es ihnen, den hohen Zaun des Zoos zu überwinden? Indem sie eine schiefe Ebene auftürmen? Oder mit einem Brett eine Wippe bauen und die Hebelwirkung nutzen? Tja, leider geht bei den Fluchtversuchen ständig etwas schief. Doch Rüssel ist erfinderisch. Aus Beobachtung und Kombinationsgabe entwickelt die Maus ständig neue Maschinen. Das Cover des Buches ist mit beweglichen Zahnrädern versehen und zeigt, wie ein Getriebe funktioniert. Dieses Getriebe könnte einen Pfahl auf und ab bewegen und einen Tunnel graben. Ist das der Weg in die Freiheit? Leider nicht! Als letzten Versuch baut Rüssel eine Supermaschine, die alle beschriebenen Methoden kombiniert. Alles wird mit einfachen Worten und Skizzen erläutert. Ob den beiden diesmal die Flucht gelingt? Ein toller Einstieg in technische Zusammenhänge mit interaktiven Elementen! ...weiterlesen "Kinderbuch-Trio für Experimentierfreudige"

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Neun fantastische Bücher für junge Leser - das ist die Ausbeute bei den nominierten Wissensbüchern des Jahres in der Kategorie Perspektive. Da könnte ich schwärmen ohne Ende, denn sie sind alle zu empfehlen. Kinder und erwachsene Leser können etwas lernen und Freude an diesen schön gestalteten Büchern haben. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: es gibt Bücher, die das Fernweh wecken, tierische Bücher und Bücher, die zu Experimenten verleiten. Die neun stelle ich hier in drei Folgen kurz vor. In dieser Folge geht es um echt tierische Bücher. Alle drei bestechen durch ihre wunderschönen Illustrationen.

Echt Tierische Bücher

Cover Socha Bienen
© Gerstenberg

Ein Summen und Schwirren liegt in der Luft: Bienen beim Schwänzeltanz, Bienen beim Honigsammeln, Bienen und ihre vielfältigen Aufgaben im Bienenstock. In dem großformatigen Bilderbuch Bienen des polnischen Autors Piotr Socha erfahren Kinder ab 5 Jahren alles Wissenswerte über die fleißigen Insekten. Als Sohn eines Imkers kennt der Autor sich bestens aus. In liebevoll gestalteten Zeichnungen  und gut verständlichen Texten erzählt er von der Geschichte und Bedeutung der Bienen, die schon zu Zeiten der Dinosaurier auf der Erde herumsummten. Kontakte zwischen Menschen und Bienen sind bereits seit der Steinzeit in Höhlenmalereien dokumentiert, denn die Menschen verlangten schon immer nach Honig. In diesem farbenfrohen Bilderbuch lernen wir auch etwas über die Zeidlerei, also die Waldbienenzucht im Mittelalter, oder das Imkern auf anderen Kontinenten. Welch eine Vielfalt an Bienenbeuten es gibt! Hier sind sie zu sehen. Außerdem: Wie schaffen es die Blütenpflanzen, von den Bienen bestäubt zu werden?  Wie hat die Bionik von den Bienen profitiert? Was tun bei Bienenstichen? Das Buch ist sehr informativ und lädt zum Staunen ein. Summ, summ, summ.... ...weiterlesen "Tierisches Kinderbuch-Trio"

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Neun fantastische Bücher für junge Leser - das ist die Ausbeute bei den nominierten Wissensbüchern des Jahres in der Kategorie Perspektive. Sie sind alle empfehlenswert, nicht nur für Kinder. Auch erwachsene Leser können noch etwas lernen und werden Freude an diesen schön gestalteten Büchern haben. Die Bandbreite ist groß - da gibt es wahrhaft tierische Bücher, Bücher, die zu Experimenten verleiten und Bücher, die das Fernweh wecken. Die neun stelle ich hier in Kurzporträts vor. Passend zur Ferienzeit beginne ich mit drei Kinderbüchern rund um das Thema Reisen.

Bücher, die das Fernweh wecken!

Cover NordSüd
© NordSüd

1914 begab sich der Polarforscher Sir Ernest Shackleton mit seiner 26-köpfigen Mannschaft und 69 Hunden auf eine gefährliche Expedition, um zu Fuß die Antarktis zu durchqueren. Doch die Endurance, ihr Schiff, wurde im Packeis gefangen und zerbrach allmählich. Der britische Illustrator William Grill erzählt in seinem Bilderbuch Shackletons Reise, wie es Shackleton und seinen Männern trotz aller Widrigkeiten und Entbehrungen gelang zu überleben. In gedeckten Farben skizziert Grill das Schiff und die Ausrüstung, die Besatzungsmitglieder bei ihren Tätigkeiten und vor allem die raue Welt der Antarktis. Zarte Miniaturen, mit Buntstiften gezeichnet, zeigen lebendig die Etappen dieser gefährlichen Reise bis zur Rettung nach zwei harten Jahren. Auf den Doppelseiten zu Beginn der Kapitel dominieren die Farben weiß und blau und lassen uns eintauchen in eine abweisende Welt kalten Wassers und gefährlicher Eisschollen. Hier finden sich auch Karten mit der Expeditionsroute. In den Textpassagen wird deutlich, wie gut die Mannschaft dank ihres besonnenen Anführers zusammenhielt. Eine abenteuerliche Geschichte für Kinder ab 7 Jahren und ein echter Augenschmaus! ...weiterlesen "Kinderbuch-Trio mit Fernweh"

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Logo Wissensbuch 2016
© bild der wissenschaft

Los geht´s auf eine Entdeckungsreise zu den besten aktuellen Büchern aus Wissenschaft und Forschung! Das Wissenschaftsmagazin bild der wissenschaft veranstaltet zum 24. Mal die Wahl zum Wissensbuch des Jahres. Aus der Fülle der Bücher, die in den letzten 12 Monaten erschienen sind, nominierte eine unabhängige Jury 52 Bücher in sechs Kategorien. Gemeinsam mit den Lesern werden die Besten in jeder Kategorie gekürt.

Bücher, die unser Wissen erweitern, müssen nicht trocken und öde sein. Im Idealfall sind sie anregend, bewegend, sogar aufregend. Das kann ich nach der Lektüre vieler Wissensbücher bestätigen. Auch in diesem Jahr birgt die Auswahl der nominierten Bücher viel Potential für beste Unterhaltung bei hohem Informationsgehalt. Auf der Wahlliste finden sich Bücher aus vielen Sachgebieten, darunter aus der Physik und Astronomie, der Medizin, Biologie und Geschichte. Auch Humoristisches, Wissen in Comicform und Romane sind dabei, außerdem Bücher, die für Gesprächsstoff sorgen sowie besonders ästhetisch gestaltete Bücher. Besonders gespannt bin ich diesmal auf die Bücher der Kategorie Perspektive, also die Bücher für junge Leser, denn hier erwarte ich echte Sachbuch-Schätze, die auch Erwachsenen Spaß machen. Die Buchtitel klingen sehr verlockend!

Einige der Bücher habe ich als Mitglied der Jury selbst vorgeschlagen und bin gespannt, wie sie bei den übrigen Jury-Mitgliedern und den Lesern ankommen. Es wird sicher schwer, die Besten auszuwählen. Wie gut, dass Ihr als Leser mit Eurem Votum helfen könnt! Wer auf der Webseite von bild der wissenschaft mitmacht und abstimmt, kann natürlich auch Lesestoff gewinnen! ...weiterlesen "Wissensbuch des Jahres 2016 – Die Nominierungen"

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Der sinnlose Kampf gegen invasive Arten im 21. Jahrhundert

Cover Pearce Neuen Wilden
© oekom

Invasive Arten zerstören die Natur. Naturschützer halten daher den Kampf gegen fremde Tier- und Pflanzenarten für gerechtfertigt. Aber trifft das auch zu? Der britische Umweltjournalist Fred Pearce war einst selbst ein überzeugter Gegner sogenannter invasiver Arten. Im Laufe seiner langjährigen Recherchen hat er seine Meinung geändert. Heute plädiert er dafür, fremde Arten nicht als Gefahr, sondern als Bereicherung für die heimische Natur zu betrachten. In seinem aktuellen Buch Die neuen Wilden erklärt er, wie sie in Zeiten des Klimawandels sogar zur Rettung der Natur beitragen können.

Ab wann gilt eine fremde Art als invasiv, als Gefahr für ein Ökosystem? Darüber herrscht keine Einigkeit. Das Missverständnis, das Pearce beklagt, beginnt schon mit dem Irrglauben, dass Ökosysteme perfekt austarierte, in sich geschlossene Systeme seien, die man konservieren sollte. ...weiterlesen "Fred Pearce: Die neuen Wilden"