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Cover Jerger Darwin Marx
© Ullstein

Was hätten Charles Darwin und Karl Marx, zwei große Denker des 19. Jahrhunderts, einander zu sagen gehabt? Ilona Jerger, Wissenschaftsjournalistin und ehemalige Chefredakteurin der Zeitschrift "natur", spinnt mit Und Marx stand still in Darwins Garten einen charmanten Roman über die Begegnung der beiden im Jahr 1881. Charles Darwin, der Begründer der Evolutionstheorie, hadert seit dem Tod seiner Lieblingstochter mit Gott. Durch seine geologischen Beobachtungen stellt er außerdem die Schöpfungsgeschichte infrage. Karl Marx, der für soziale Gerechtigkeit kämpft und in seinen Werken zur Abschaffung des Kapitalismus und der Herrschaft des Proletariats aufruft, lebt für einige Jahre im Londoner Exil, nur zwanzig Meilen von Darwins Wohnort entfernt. ...weiterlesen "Ilona Jerger: Und Marx stand still in Darwins Garten"

Der Kulturhistoriker Philipp Felsch lässt in seiner süffig geschriebenen Biografie das 19. Jahrhundert als eine Epoche des Umbruchs und der Entdeckungen lebendig werden.
© btb
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Erfinden kann man den Nordpol natürlich nicht – aber die Suche nach diesem abstrakten Punkt forcieren. Das ist dem Kartografen August Petermann im 19. Jahrhundert gelungen, auch wenn er am Ende grandios gescheitert ist. Der Kulturhistoriker Philipp Felsch lässt in seiner süffig geschriebenen Biografie das 19. Jahrhundert als eine Epoche des Umbruchs und der Entdeckungen lebendig werden.
Da dieses Werk gerade als Taschenbuch neu aufgelegt wurde, habe ich beschlossen, es ein zweites Mal zu lesen. Und es hat sich wieder gelohnt! Wie schon beim ersten Mal 2010 habe ich es verschlungen und die leichte Ironie des Autors genossen. Nun aber zum Thema: ...weiterlesen "Philipp Felsch: Wie August Petermann den Nordpol erfand"