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Angeregt durch die Lektüre des Buches Homo Deus von Yuval Noah Harari, habe ich zwei Romane gelesen, in denen Algorithmen und Datensammelwut eine Rolle spielen.
Ein Algorithmus ist eine Anweisung, um ein Problem zu lösen oder auch eine Folge von Rechenoperationen. Mithilfe der ständig wachsenden Rechenkapazität von Computern wurden Algorithmen immer komplexere Programme, die immer mehr Daten verarbeiten, Maschinen steuern, die Aufgaben von Menschen übernehmen und unser Leben in vielen Bereichen durchdringen und kontrollieren. In Zukunft, so die Befürchtung Hararis, wird die Künstliche Intelligenz der Maschinen die menschliche Intelligenz überflügeln und den Menschen überflüssig machen. So weit ist es in den beiden Romanen, die ich ausgewählt habe, allerdings noch nicht gekommen. Doch andere Aspekte aus Hararis Buch sind hier schon Realität.  ...weiterlesen "Literatur mit Algorithmen"

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Cover Harari Homo Deus
© C.H. Beck

Mit Homo Deus knüpft der israelische Historiker Yuval Noah Harari an seinen spannenden Bestseller Eine kurze Geschichte der Menschheit an. Darin beschrieb er, wie es der Menschheit in 70.000 Jahren gelang, das Ökosystem der Erde radikal zu verändern und viele Lebewesen auszurotten oder zu unterwerfen. Die wichtigsten Probleme sind heute dank Wissenschaft und Technik beherrschbar: Hunger gibt es nur noch dort, wo er politisch gewollt ist. Die schlimmsten Seuchen und Kinderkrankheiten wurden erfolgreich bekämpft. Selbst Kriege sind keine allgegenwärtige Bedrohung mehr. Nachdem der Kampf ums Überleben gewonnen wurde, ist es Zeit, sich neue Ziele zu setzen. Das nächste Projekt der Menschheit ist laut Harari die Selbstoptimierung und das Streben nach Glück und Unsterblichkeit. Herauskommen wird Homo Deus, der gottgleiche Mensch, der "göttliche Schöpfungs- und Zerstörungsmacht" besitzt. Diese optimierte Version wird den Homo sapiens verdrängen, befürchtet Harari. ...weiterlesen "Yuval Noah Harari: Homo Deus – Eine Geschichte von Morgen"