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© SpringerSpektrum
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Mit nahezu Lichtgeschwindigkeit rasen die Protonen rechts und links durch den ringförmigen Tunnel, nur durch kräftige Magnete auf einer Kreisbahn gehalten – und dann: bäm! kollidieren sie miteinander und es ist fast so schön wie damals beim Urknall! Teilchen, die schon längst ausgestorben sind, werden wieder zum Leben erweckt, hauchen ihr Leben aber gleich wieder aus.

Wir befinden uns am Schweizer Kernforschungszentrum CERN, wo Wissenschaftler aus allen Ländern der Welt mit den stärksten Teilchenbeschleunigern arbeiten, um die Eigenschaften der Elementarteilchen zu erforschen und die letzten Geheimnisse des Universums zu entschlüsseln.

Wer wissen möchte, was hier passiert, sollte unbedingt das Buch Bis(s) ins Innere des Protons von Boris Lemmer lesen. Denn hier erfahren wir alles über die Materie, aus der das Universum besteht und über den komplizierten Prozess ihrer Entdeckung und Erforschung. ...weiterlesen "Boris Lemmer: Bis(s) ins Innere des Protons"

Krause Wo Menschen und Teilchen aufeinanderstoßen
© Wiley Verlag

Seit 1954 existiert in der Schweiz das Kernforschungszentrum CERN. Dort arbeiten mehr als 10.000 Wissenschaftler aus ca. 85 Nationen gemeinsam an der Erforschung der Materie, aus der unser Universum besteht. Am wichtigsten ist die Suche nach fehlenden Elementarteilchen, um das Standardmodell der Physik zu bestätigen. Im Juli 2012 wurde dort die Existenz des Higgs-Bosons, des wichtigsten Bausteins auf diesem Weg, mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit  nachgewiesen, was zum Nobelpreis für die Entdecker Peter Higgs und Francois Englert führte. ...weiterlesen "Michael Krause: Wo Menschen und Teilchen aufeinanderstoßen – Begegnungen am CERN"