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In der letzten Folge meiner Serie Vorfreuden für Leseratten stelle ich weitere sechs Neuerscheinungen aus dem Frühjahr 2016 vor, auf die ich besonders gespannt bin. Verschiedenes aus Wissenschaft und Forschung, Vergangenheit und Zukunft. Zum Abschluss also der

Neuerscheinungen Mix

Springer
© Springer

Der Physiker Chad Orzel ist der Meinung, dass jeder Mensch das Zeug zum Wissenschaftler hat. Denn viele Methoden, die wir im Alltag anwenden, sind ja schon wissenschaftlich: Beobachten, Ausprobieren, Vergleichen, Fragen, Denken, Kommunizieren... In seinem unterhaltsamen Buch Das Heureka-Prinzip hilft er uns dabei, diese Techniken freizulegen und besser zu nutzen, damit auch wir einst Heureka rufen. ...weiterlesen "Vorfreuden für Leseratten IV Frühjahr 2016"

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Cover Barrie Sextant
© Mare Verlag

Im Zeitalter der Satellitennavigation hat er an Bedeutung verloren, doch einst war er unverzichtbar und rettete vielen Seefahrern das Leben – der Sextant. David Barrie setzt diesem nützlichen Instrument ein Denkmal. In seinem Buch beschreibt er, wie sich die Navigation auf hoher See im Laufe der letzten Jahrhunderte entwickelte und welche besondere Rolle der Sextant dabei spielte.

Die Neuzeit war die hohe Zeit der Forschungsreisen rund um den Erdball. Von Europa machten sich zahlreiche Entdecker auf, um unbekannte Ozeane und Kontinente zu erkunden. Meere und Küstenlinien wurden kartiert und die Informationen vergangener Expeditionen vervollständigt. Doch das Reisen über die Meere war gefährlich, denn oft war es unmöglich festzustellen, wo genau man sich überhaupt befand und in welcher Richtung das Ziel der Reise lag. ...weiterlesen "David Barrie: Sextant – Die Vermessung der Meere"

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Berenberg
© Berenberg

Im Sommer 1925 verschwand der britische Offizier und Forschungsreisende Percy Harrison Fawcett in den Tiefen des brasilianischen Urwalds. Er war dort auf der Suche nach einer versunkenen Stadt, die schon viele Abenteurer angezogen hatte. Zahlreiche Expeditionen haben sich seitdem auf die Suche nach Fawcett und der geheimnisvollen Stadt gemacht. Doch alle Spuren verliefen im Sande.

Einer der Suchenden war der brasilianische Journalist Antonio Callado. 1952 reiste er mit Brian Fawcett, einem Sohn des Verschollenen, in den Regenwald, um den Fall neu aufzurollen. Sein ein Jahr später erschienener Reisebericht "Der Tote im See" schildert die abenteuerliche Suche nach Fawcett und seinen Begleitern. Das Buch gilt in Brasilien als Klassiker des literarischen Journalismus.
...weiterlesen "Antonio Callado: Der Tote im See – Leben und Verschwinden des Colonel Fawcett im brasilianischen Regenwald"

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Parthas
© Parthas

Dem Historiker Andreas von Klewitz haben wir die Wiederentdeckung eines populärwissenschaftlichen Bestsellers aus dem Jahr 1900 zu verdanken. Es handelt sich um den Expeditionsbericht Aus den Tiefen des Weltmeeres von Carl Chun, einem Zoologen, der die erste deutsche Tiefsee-Expedition an Bord der Valdivia von 1898/1899 geleitet hat. Der vollständige Bericht umfasste mehr als 600 Seiten Text.

In der hier vorliegenden Nacherzählung, die sich als "Hommage" an die Expeditionsteilnehmer versteht, folgt Andreas von Klewitz der ursprünglichen Textgliederung anhand der Reiseroute und konzentriert sich dabei auf die allgemein verständlichen Aspekte des Reiseberichts. Wissenschaftliche Fachbegriffe und tiefergehende Informationen wurden also ausgespart.

Ein Großteil dieses Buches besteht aus den Originalzitaten des Expeditionsleiters Carl Chun, die hier geschickt aneinander gereiht und mit fantastischen Originalzeichnungen und Schwarzweißfotos ausgestattet sind. ...weiterlesen "Andreas von Klewitz: Carl Chun, die Valdivia und die Entdeckung der Tiefsee"

Der Kulturhistoriker Philipp Felsch lässt in seiner süffig geschriebenen Biografie das 19. Jahrhundert als eine Epoche des Umbruchs und der Entdeckungen lebendig werden.
© btb
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Erfinden kann man den Nordpol natürlich nicht – aber die Suche nach diesem abstrakten Punkt forcieren. Das ist dem Kartografen August Petermann im 19. Jahrhundert gelungen, auch wenn er am Ende grandios gescheitert ist. Der Kulturhistoriker Philipp Felsch lässt in seiner süffig geschriebenen Biografie das 19. Jahrhundert als eine Epoche des Umbruchs und der Entdeckungen lebendig werden.
Da dieses Werk gerade als Taschenbuch neu aufgelegt wurde, habe ich beschlossen, es ein zweites Mal zu lesen. Und es hat sich wieder gelohnt! Wie schon beim ersten Mal 2010 habe ich es verschlungen und die leichte Ironie des Autors genossen. Nun aber zum Thema: ...weiterlesen "Philipp Felsch: Wie August Petermann den Nordpol erfand"

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Erst jetzt, 100 Jahre nach Wallace´ Tod, hat der Evolutionsbiologe und Wissenschaftsautor Matthias Glaubrecht die erste deutschsprachige Biografie über ihn verfasst und erklärt, wie es zu diesem Ansehensverlust kam und welcher Anteil ihm an der Evolutionstheorie zukommt.
Cover Glaubrecht
© Galiani

Der englische Naturforscher Alfred Russel Wallace ist hierzulande kaum bekannt. Viele haben sicher erstmals im Darwin-Jahr 2009 von ihm gehört, denn er hat zeitgleich mit Charles Darwin die Mechanismen der Evolution entdeckt und publiziert. Charles Darwin ist weltberühmt als Begründer der Evolutionstheorie. Alfred Russel Wallace hingegen ist fast vergessen. Erst jetzt, 100 Jahre nach Wallace´ Tod, hat der Evolutionsbiologe und Wissenschaftsautor Matthias Glaubrecht die erste deutschsprachige Biografie über ihn verfasst und erklärt, wie es zu diesem Ansehensverlust kam und welcher Anteil ihm an der Evolutionstheorie zukommt. ...weiterlesen "Matthias Glaubrecht: Am Ende des Archipels – Alfred Russel Wallace"