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Cover Yong Winzige Gefaehrten
© Kunstmann

Mikroorganismen wie Bakterien, bestimmte Pilze und Archaea sind die ältesten Lebewesen auf der Erde. Obwohl sie winzig klein sind, machen sie etwa 70 Prozent der Biomasse aus und besiedeln sämtliche Lebensräume. Auch der menschliche Körper zählt dazu. Er ist Heimat von geschätzten 39 Billionen Mikroben! Die meisten dieser Bewohner sind gutartige Nützlinge, ohne die wir gar nicht existieren könnten. Nur die wenigsten Bakterien verursachen Krankheiten und sind damit unsere Feinde. Der preisgekrönte britische Wissenschaftsjournalist Ed Yong macht uns in seinem fesselnden Buch Winzige Gefährten - Wie Mikroben uns eine umfassendere Ansicht vom Leben vermitteln mit der Welt der Mikroben vertraut. ...weiterlesen "Ed Yong: Winzige Gefährten"

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Ein Beitrag zum #Indiebookday 2018

Cover Merkwuerdigkeit_Tiermeldungen
© Kunstanstifter

Mal ragen zarte Federn um die Ecke, mal eine Tatze, ein Tentakel oder auch ein Rüssel. Zu welchem Lebewesen mag das Teil gehören? Und welche Geschichte verbirgt sich dahinter? In dem Buch Ich werde über diese Merkwürdigkeit noch etwas drucken lassen sind 30 Geschichten um historisch verbürgte Tiermeldungen versammelt, viele davon Schlüsselmomente der Wissenschaft oder der Geschichte. Dem Illustrator Florian Weiß und der Erzählerin Lucia Jay von Seldeneck ist ein Buch-Kunstwerk der besonderen Art gelungen! ...weiterlesen "Florian Weiß & Lucia Jay von Seldeneck: Ich werde über diese Merkwürdigkeit noch etwas drucken lassen – Tiermeldungen aus zwei Jahrtausenden"

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Cover Lowenhaupt Tsing Pilz
© Matthes & Seitz

Alles dreht sich um den Matsutake, einen der teuersten Speisepilze der Welt. Für die amerikanische Anthropologin Anna Lowenhaupt Tsing ist der Matsutake ein Sinnbild für die Zerstörungen, die der Mensch in den Landschaften der Erde angerichtet hat. Denn dieser Pilz wächst am besten in kontaminierten, nährstoffarmen Regionen. Nach dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima soll der Matsutake das erste gewesen sein, was dort gedieh. In ihrem Buch Der Pilz am Ende der Welt – Über das Leben in den Ruinen des Kapitalismus erkundet Tsing die Beziehungsgeflechte des Matsutake und seine kulturelle Bedeutung. Sie folgt den globalisierten Handelswegen des Pilzes, spricht mit Menschen, die ihn ernten, mit Forstexperten und Matsutake-Forschern. Das Buch basiert auf ihren Feldstudien von 2004 bis 2011 als Teil eines internationalen Forschungsprojekts, der Matsutake Worlds Research Group. ...weiterlesen "Beziehungsgeflechte zwischen Pilzen, Kiefern und Menschen"

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Cover Dohrn Ende Natur
© Ch. Links

Wer kennt noch die Mohn-Mauerbiene, den Lämmersalat oder die Bekassine? Diese Arten waren einst weit verbreitet in deutschen Kulturlandschaften. Mittlerweile sind sie hier vom Aussterben bedroht. In ihrem aufschlussreichen Buch Das Ende der Natur - Die Landwirtschaft und das stille Sterben vor unserer Haustür zeigt die Journalistin und promovierte Historikerin Susanne Dohrn, wie die Intensivierung der Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten zu einem dramatischen Verlust der Artenvielfalt führte. ...weiterlesen "Susanne Dohrn: Das Ende der Natur"

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Im Gruselkabinett der Parasiten

Cover Falkner Strategien der Wirtsfindung

Wie befallen Parasiten ihre Wirte? Und was richten sie dort an? Die Wiener Autorin und Zeichnerin Brigitta Falkner nähert sich dem Thema auf künstlerische Weise. In ihrem Buch Strategien der Wirtsfindung kombiniert sie wissenschaftliche Erkenntnisse zum Parasitentum mit lyrischen Texten und psychedelischen Zeichnungen in Schwarz-Weiß. Sie liefert Miniporträts der Parasiten, gespickt mit Fachvokabular, zitiert Wissenschaftler, Philosophen und Literaten, darunter die Naturforscherin Maria Sibylla Merian und Gustave Flaubert, und sie versteckt weitere Informationen im Appendix des Buches, dessen Lektüre daher unverzichtbar ist. Ein morbides Vergnügen! ...weiterlesen "Brigitta Falkner: Strategien der Wirtsfindung"

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Cover Mancuso Liebe Pflanzen
© Kunstmann

In seinem neuen Buch Aus Liebe zu den Pflanzen stellt der italienische Botanik-Professor Stefano Mancuso zwölf Menschen vor, die Pionierarbeit bei der Erforschung von Pflanzen geleistet haben. Er hat Persönlichkeiten aus fünf Jahrhunderten und aus verschiedenen Fachgebieten ausgewählt, fremde und vertraute Namen, Naturwissenschaftler und Experten für Landwirtschaft, botanische Laien wie den genialen Erfinder und Künstler Leonardo da Vinci, den französischen Philosophen Jean-Jaques Rousseau, den Dichter Johann Wolfgang von Goethe oder den Vater der Genetik, Gregor Mendel. Einige Pflanzenliebhaber habe ich mir herausgepickt: ...weiterlesen "Stefano Mancuso: Aus Liebe zu den Pflanzen"

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Cover Stolz Philosophie des Gärtnerns
© mairisch Verlag

Es juckt in den Fingern! Beete fordern mich zum Umgraben heraus. Samentütchen liegen bereit. Bienen lauern schon auf süße Beute. Zum Glück haben die ersten Frühjahrsblüher ihre Blüten entfaltet: Krokusse, Schachbrettblumen und Taubnesseln werden umschwirrt. Die Gartenarbeit muss warten. Es ist Zeit für ein Buch über Die Philosophie des Gärtnerns, mit 14 Texten, die das Gärtnern aus historischer, politischer, ästhetischer Perspektive und rein praktisch betrachten. Was treibt uns an, zu gärtnern? Soll der Garten schön oder nützlich sein, durchgestylt oder natürlich? Gärtnern Frauen anders als Männer? Und was ist eigentlich Permakultur? Diesen und weiteren Fragen geht das von Blanka Stolz herausgegebene Buch nach. Die Herausgeberin ist auch Mitgründerin des mairisch Verlags, welcher 2013 den Indiebookday ins Leben rief – mehr dazu am Ende dieses Beitrags. ...weiterlesen "Blanka Stolz: Die Philosophie des Gärtnerns"

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Cover Brandstetter Reichholf Symbiosen
© Matthes & Seitz

Das Erdbeerfröschchen ist fleißig! Mehrmals täglich klettert es hoch auf einen Baum im tropischen Regenwald. Sein Ziel sind die ganz oben wachsenden Bromelien. Einzeln trägt es seine frisch geschlüpften Kaulquappen zum Wasser, das sich zwischen den trichterförmigen Blättern der Bromelien gesammelt hat. Dann bringt es unbefruchtete Eier als Nahrung für den Nachwuchs hinauf – und das bis zu zehn Wochen lang! Was für ein Aufwand, um den Gefahren am Erdboden zu trotzen! Im Tausch erhält die Bromelie, die vom Regenwasser und den Nährstoffen aus der Luft lebt, die gehaltvollen Ausscheidungen der Kaulquappen – eine perfekte Symbiose, von der beide Seiten profitieren. ...weiterlesen "Johann Brandstetter/Josef H. Reichholf: Symbiosen"

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Cover Grill Schmetterlinge
© Matthes & Seitz

Seit ich Landbewohnerin bin, übe ich mich im Beobachten und Identifizieren von Schmetterlingen. Selbst meine frühere Abneigung gegen Motten hat sich inzwischen gelegt, so dass ich den flatterhaften Wesen, die sich abends an beleuchtete Fensterscheiben pressen, mit Neugier und Gelassenheit begegne. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis ich zur passenden Lektüre griff: dem handlichen Büchlein Schmetterlinge von Andrea Grill, erschienen in der Naturkunden-Reihe von Matthes & Seitz.

Die österreichische Biologin und Schriftstellerin hat erst als Studentin im Rahmen eines Projekts ihre Liebe zu den Schmetterlingen entdeckt. Im Nationalpark Dadia im Norden Griechenlands quälte sich Andrea Grill monatelang mit der Bestimmung der vielen ihr unbekannten Insekten. Nach den Käfern sind Schmetterlinge die artenreichste Gruppe im Insektenreich mit mindestens 170.000 Arten. Etwa 70 lernte die Autorin bei ihrem Projekt kennen. Die Sympathie, die ihr die Arbeit mit den Schmetterlingen bei den Dorfbewohnern einbrachte, übertrug sich allmählich auf ihre Forschungsobjekte. Mittlerweile ist sie promovierte Expertin, vor allem für die Familie der Augenfalter. Besonders ist sie dem Sardischen Ochsenauge zugetan, das sie auf Sardinien und im Labor erforscht - ihr „wichtigster Arbeitgeber“, wie sie schreibt. In ihrem Buch erzählt sie von den Freuden und Mühen der Forschungsarbeit und den besonderen Eigenschaften der Schmetterlinge. ...weiterlesen "Andrea Grill: Schmetterlinge"

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Cover Hanson Federn
© Matthes & Seitz

Dank ihrer Federn können Vögel fliegen und die stärkste Hitze und Kälte überstehen. Ihr Gefieder schützt die Haut im Wasser vor dem Nasswerden. Federn besitzen geniale Eigenschaften, die der Mensch zu imitieren versucht. Der amerikanische Biologe Thor Hanson erzählt in seinem Buch Federn von der Naturgeschichte der Feder. Er beleuchtet wichtige Kontroversen der Evolutionsbiologie. Auch die verschwenderische Schönheit von Federn und ihre Bedeutung für die Kultur der Menschen kommen nicht zu kurz.

Vögel geben den Evolutionsbiologen noch immer viele Rätsel auf. Lange Zeit galt der 1861 bei Solnhofen gefundene Archaeopteryx als Urform der modernen Vögel. Er lebte während der Kreidezeit vor etwa 150 Millionen Jahren. Doch Hanson berichtet von einer fantastischen Ausgrabungsstätte, der Yixian-Formation im Nordosten Chinas. Dort werden ständig neue Fossilien von gefiederten Sauriern entdeckt, die teils sogar älter sind als der Urvogel Archaeopteryx. ...weiterlesen "Thor Hanson: Federn – Ein Wunderwerk der Natur"