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Cover Stolz Philosophie des Gärtnerns
© mairisch Verlag

Es juckt in den Fingern! Beete fordern mich zum Umgraben heraus. Samentütchen liegen bereit. Bienen lauern schon auf süße Beute. Zum Glück haben die ersten Frühjahrsblüher ihre Blüten entfaltet: Krokusse, Schachbrettblumen und Taubnesseln werden umschwirrt. Die Gartenarbeit muss warten. Es ist Zeit für ein Buch über Die Philosophie des Gärtnerns, mit 14 Texten, die das Gärtnern aus historischer, politischer, ästhetischer Perspektive und rein praktisch betrachten. Was treibt uns an, zu gärtnern? Soll der Garten schön oder nützlich sein, durchgestylt oder natürlich? Gärtnern Frauen anders als Männer? Und was ist eigentlich Permakultur? Diesen und weiteren Fragen geht das von Blanka Stolz herausgegebene Buch nach. Die Herausgeberin ist auch Mitgründerin des mairisch Verlags, welcher 2013 den Indiebookday ins Leben rief – mehr dazu am Ende dieses Beitrags. ...weiterlesen "Blanka Stolz: Die Philosophie des Gärtnerns"

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Ein Beitrag zum #Indiebookday 2016

Wagenbach
© Wagenbach

Alles begann mit der Wiederentdeckung einer chinesischen Karte in der Bodleian Library, der Bibliothek der Universität Oxford. Dort lagerte sie unbeachtet einige Jahrhunderte in den Archiven der chinesischen Abteilung, zusammen mit Manuskripten, die der Seerechtsanwalt John Selden der Bibliothek nach seinem Tode 1654 vermacht hatte. Als der Historiker und Chinaexperte Timothy Brook 2009 auf diese Karte aufmerksam wurde, war er sofort fasziniert. In seinem Buch Wie China nach Europa kam erzählt er die verschlungene Geschichte der Karte, die heute als Selden Map of China bekannt ist.

Was macht diese Karte so außergewöhnlich? Vor allem ist sie ein beeindruckendes Unikat. Eine vergleichbare Karte aus dem China der Ming-Dynastie ist bisher nicht gefunden worden. Sie entspricht in vieler Hinsicht nicht den Konventionen der chinesischen Kartografie, sondern ähnelt eher europäischen Karten jener Zeit, weist aber auch für europäische Karten erstaunlich moderne Merkmale auf. Ihr Fokus liegt auf den Handelsrouten im Südchinesischen Meer und nicht, wie zu erwarten, auf den Landmassen. Ungewöhnlich ist auch eine Kompassrose auf der Karte, denn obwohl der Kompass von Chinesen im 11. Jahrhundert erfunden worden war, gab es auf chinesischen Karten keine derartigen Abbildungen, auf europäischen aber schon. Timothy Brook versucht die vielen Geheimnisse zu lüften, indem er ins 17. Jahrhundert reist, als diese bemerkenswerte Karte entstand und durch mehrere Hände schließlich aus John Seldens Nachlass in die Bodleian Library gelangte: ...weiterlesen "Timothy Brook: Wie China nach Europa kam – Die unerhörte Karte des Mr. Selden"

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Der schwedische Schriftsteller und Philosoph Lars Gustafsson verwebt in seinem kunstvollen Text Gegen Null physikalische, mathematische, literarische und philosophische Gedanken miteinander.

Ein Beitrag zum Indiebookday 2015

Gustafsson Gegen NullDer schwedische Schriftsteller und Philosoph Lars Gustafsson verwebt in seinem kunstvollen Text Gegen Null physikalische, mathematische, literarische und philosophische Gedanken miteinander. Es ist ein Buch voller präzise formulierter Miniaturen, das auf spielerische Weise große Fragen stellt: Was ist die Welt? Wie erkenne ich, dass ich bin und wer ich bin? Was ist Zeit?

Und es geht um Zufall und Wahrscheinlichkeiten. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass wir Menschen überhaupt existieren, geht gegen Null - dennoch sind wir hier auf diesem Planeten in der Einsamkeit des Universums. ...weiterlesen "Lars Gustafsson: Gegen Null – Eine mathematische Phantasie"

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Cover Callado Tote im See
© Berenberg

Im Sommer 1925 verschwand der britische Offizier und Forschungsreisende Percy Harrison Fawcett in den Tiefen des brasilianischen Urwalds. Er war dort auf der Suche nach einer versunkenen Stadt, die schon viele Abenteurer angezogen hatte. Zahlreiche Expeditionen haben sich seitdem auf die Suche nach Fawcett und der geheimnisvollen Stadt gemacht. Doch alle Spuren verliefen im Sande.

Einer der Suchenden war der brasilianische Journalist Antonio Callado. 1952 reiste er mit Brian Fawcett, einem Sohn des Verschollenen, in den Regenwald, um den Fall neu aufzurollen. Sein ein Jahr später erschienener Reisebericht Der Tote im See schildert die abenteuerliche Suche nach Fawcett und seinen Begleitern. Das Buch gilt in Brasilien als Klassiker des literarischen Journalismus.
...weiterlesen "Antonio Callado: Der Tote im See"