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Angeregt durch die Lektüre des Buches Homo Deus von Yuval Noah Harari, habe ich zwei Romane gelesen, in denen Algorithmen und Datensammelwut eine Rolle spielen.
Ein Algorithmus ist eine Anweisung, um ein Problem zu lösen oder auch eine Folge von Rechenoperationen. Mithilfe der ständig wachsenden Rechenkapazität von Computern wurden Algorithmen immer komplexere Programme, die immer mehr Daten verarbeiten, Maschinen steuern, die Aufgaben von Menschen übernehmen und unser Leben in vielen Bereichen durchdringen und kontrollieren. In Zukunft, so die Befürchtung Hararis, wird die Künstliche Intelligenz der Maschinen die menschliche Intelligenz überflügeln und den Menschen überflüssig machen. So weit ist es in den beiden Romanen, die ich ausgewählt habe, allerdings noch nicht gekommen. Doch andere Aspekte aus Hararis Buch sind hier schon Realität.  ...weiterlesen "Literatur mit Algorithmen"

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Cover Mancuso Liebe Pflanzen
© Kunstmann

In seinem neuen Buch Aus Liebe zu den Pflanzen stellt der italienische Botanik-Professor Stefano Mancuso zwölf Menschen vor, die Pionierarbeit bei der Erforschung von Pflanzen geleistet haben. Er hat Persönlichkeiten aus fünf Jahrhunderten und aus verschiedenen Fachgebieten ausgewählt, fremde und vertraute Namen, Naturwissenschaftler und Experten für Landwirtschaft, botanische Laien wie den genialen Erfinder und Künstler Leonardo da Vinci, den französischen Philosophen Jean-Jaques Rousseau, den Dichter Johann Wolfgang von Goethe oder den Vater der Genetik, Gregor Mendel. Einige Pflanzenliebhaber habe ich mir herausgepickt: ...weiterlesen "Stefano Mancuso: Aus Liebe zu den Pflanzen"

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Im letzten Teil der Vorfreuden für Leseratten stelle ich neue Bücher über die Flora und Fauna vor. Bei diesem Thema ist die Auswahl an interessanten Büchern für mich immer am größten. Wir treffen auf Schmarotzer, Symbionten und erstaunlich viele intelligente Lebensformen.

...weiterlesen "Vorfreuden für Leseratten III Frühjahr 2017"

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Stefano Mancuso plädiert für eine Neubewertung pflanzlicher Fähigkeiten und eine Erweiterung des Intelligenzbegriffs. Die pflanzliche Intelligenz ist für ihn eine Netzwerk- oder Schwarmintelligenz, wie sie auch bei Insekten vorkommt.
Cover Mancuso Pflanzen
© Kunstmann

Pflanzen können sich nicht vom Fleck weg bewegen. Sie verfügen über kein Gehirn, keine Nervenzellen und keine Sinnesorgane, wie wir Menschen sie kennen. Sie gelten als passive Lebensformen, die im wahrsten Sinne des Wortes dahinvegetieren und über keinerlei Empfindungen verfügen. Und doch sind viele Botaniker überzeugt, dass Pflanzen über Intelligenz verfügen.

Was macht Intelligenz aus? Zu den wichtigsten Merkmalen zählen die Fähigkeit, Probleme zu lösen, die Fähigkeit zu sozialem Verhalten und die Anpassungsfähigkeit an wechselnde Umweltbedingungen. Wenn man diese Kriterien anlegt, müssen wir den Pflanzen intelligentes Verhalten zugestehen?

In diesem erfrischend geschriebenen Buch wird der Beweis dafür angetreten. ...weiterlesen "Stefano Mancuso/Alessandra Viola: Die Intelligenz der Pflanzen"