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Cover Dohrn Ende Natur
© Ch. Links

Wer kennt noch die Mohn-Mauerbiene, den Lämmersalat oder die Bekassine? Diese Arten waren einst weit verbreitet in deutschen Kulturlandschaften. Mittlerweile sind sie hier vom Aussterben bedroht. In ihrem aufschlussreichen Buch Das Ende der Natur - Die Landwirtschaft und das stille Sterben vor unserer Haustür zeigt die Journalistin und promovierte Historikerin Susanne Dohrn, wie die Intensivierung der Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten zu einem dramatischen Verlust der Artenvielfalt führte. ...weiterlesen "Susanne Dohrn: Das Ende der Natur"

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Der sinnlose Kampf gegen invasive Arten im 21. Jahrhundert

Cover Pearce Neuen Wilden
© oekom

Invasive Arten zerstören die Natur. Naturschützer halten daher den Kampf gegen fremde Tier- und Pflanzenarten für gerechtfertigt. Aber trifft das auch zu? Der britische Umweltjournalist Fred Pearce war einst selbst ein überzeugter Gegner sogenannter invasiver Arten. Im Laufe seiner langjährigen Recherchen hat er seine Meinung geändert. Heute plädiert er dafür, fremde Arten nicht als Gefahr, sondern als Bereicherung für die heimische Natur zu betrachten. In seinem aktuellen Buch Die neuen Wilden erklärt er, wie sie in Zeiten des Klimawandels sogar zur Rettung der Natur beitragen können.

Ab wann gilt eine fremde Art als invasiv, als Gefahr für ein Ökosystem? Darüber herrscht keine Einigkeit. Das Missverständnis, das Pearce beklagt, beginnt schon mit dem Irrglauben, dass Ökosysteme perfekt austarierte, in sich geschlossene Systeme seien, die man konservieren sollte. ...weiterlesen "Fred Pearce: Die neuen Wilden"