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In der letzten Folge meiner Serie Vorfreuden für Leseratten stelle ich weitere sechs Neuerscheinungen aus dem Frühjahr 2016 vor, auf die ich besonders gespannt bin. Verschiedenes aus Wissenschaft und Forschung, Vergangenheit und Zukunft. Zum Abschluss also der

Neuerscheinungen Mix

Springer
© Springer

Der Physiker Chad Orzel ist der Meinung, dass jeder Mensch das Zeug zum Wissenschaftler hat. Denn viele Methoden, die wir im Alltag anwenden, sind ja schon wissenschaftlich: Beobachten, Ausprobieren, Vergleichen, Fragen, Denken, Kommunizieren... In seinem unterhaltsamen Buch Das Heureka-Prinzip hilft er uns dabei, diese Techniken freizulegen und besser zu nutzen, damit auch wir einst Heureka rufen. ...weiterlesen "Vorfreuden für Leseratten IV Frühjahr 2016"

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Auch in diesem Jahr ruft Florian Freistetter in seinem Blog Astrodicticum Simplex zu einem Schreibwettbewerb auf.

Auch in diesem Jahr ruft Florian Freistetter in seinem Blog Astrodicticum Simplex zu einem Schreibwettbewerb auf. Wer Lust hat, einen Artikel zu einem Thema mit wissenschaftlichem Hintergrund einzureichen, hat noch bis zum 31. August Zeit. Eine journalistische oder wissenschaftliche Ausbildung ist nicht nötig, hier kann jeder mitmachen.

Im letzten Jahr gab es 40 Artikel mit einer unglaublichen thematischen Bandbreite. Es gab sehr ernste Texte, witzige Texte, polemische Texte, kurze und lange Texte – alles war vertreten, von trampenden Robotern bis zur kritischen Betrachtung von Pseudowissenschaft, von der Wissenschaft des Abnehmens bis zu Trollen im Internet.

Natürlich gab es auch eine Publikumsabstimmung und Preise für die besten Artikel.

Hier sind die links zu den Beiträgen, die mir am besten gefallen haben:

Das Anthropische Prinzip von Johannes Heinle

Aus dem Physiklabor von Sebastian

Eine Exkursion zu einer Herzoperation von Paul Busse

Die Grenzen des Irrtums von Lisa Leander

William Dampier – Freibeuter der Wissenschaft von Dampier

 

Es war sehr schwer, sich zu entscheiden, denn die Anzahl origineller Beiträge war groß. Wenn Ihr Lust habt, bei dieser Aktion dabei zu sein und Euer Schreibtalent zu erproben, dann macht mit beim Scienceblogs-Schreibwettbewerb!

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John Glassie zeichnet ein respektvolles Porträt dieses Gelehrten, der in Zeiten großer Umwälzungen versucht hat, alles zu wissen.
Cover Glassie Mann
© Berlin

Einer der großen Universalgelehrten des 17. Jahrhunderts war der Jesuitenpater Athanasius Kircher. Doch im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen Leibniz, Newton oder Descartes geriet er bald in Vergessenheit und wird erst seit kurzem als Vorreiter vieler Erkenntnisse wiederentdeckt. Der Journalist John Glassie widmet ihm seine Biografie Der letzte Mann, der alles wusste.

1602 wurde Kircher in der Nähe von Fulda geboren und an einer Jesuitenschule unterrichtet. Nach seiner Priesterweihe reiste er im Auftrag des Ordens durch verschiedene Länder Europas, bis er schließlich am Collegium Romanum in Rom seine Wirkungsstätte fand. Schon bald wurde er für sein umfassendes Wissen geschätzt und hofiert. Um sich der Forschung und Veröffentlichung seiner Erkenntnisse widmen zu können, befreite man ihn von seinem Lehrauftrag für Mathematik. ...weiterlesen "John Glassie: Der letzte Mann, der alles wusste"

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Fischer hat eine Mission. Er möchte den Laien die Naturwissenschaften nahebringen und den Pädagogen auf die Sprünge helfen, damit sie ihren Schülern nicht den Spaß am Lernen rauben und deren Neugier ersticken.
Cover Fischer Verzauberung der Welt
© Siedler

In den letzten Tagen war ich ganz gebannt von der Berichterstattung über die Raumsonde Rosetta und den Lander Philae, dem es gelungen ist, erstmals in der Geschichte der Raumfahrt auf einem Kometen zu landen. Ich habe einiges gelernt über die Schwerkraft, die auf der Erde und auf dem Kometen unterschiedlich stark ist, und über die Erkenntnisse, die die Wissenschaftler sich von dieser Mission erhoffen, Erkenntnisse über die Entstehung unseres Planeten und des Lebens im Universum. Der Anblick von Rosetta und Philae hat mich verzaubert. Wissenschaft hat mich verzaubert!

Und doch gibt es jene, die meinen, dass das ausgerechnet mit Wissenschaft unmöglich sei. Wissenschaft scheint ihnen kompliziert und abgehoben. Wissenschaft wird nicht als Teil unserer Kultur begriffen, sondern als etwas von ihr getrenntes, sie gilt als kalt und rational. Der Soziologe Max Weber behauptete sogar, die Berechenbarkeit und Beherrschbarkeit der Welt durch die Wissenschaft führe zu einer Entzauberung der Welt. Eine Aussage, der der Wissenschaftspublizist Ernst Peter Fischer vehement widerspricht. ...weiterlesen "Ernst Peter Fischer: Die Verzauberung der Welt"

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Quelle: Wiki Commons
Fraktale (Quelle: Wiki Commons)

"So offensichtlich es ist, dass Wissenschaft und Kunst zusammengehören, so wenig Verbreitung findet dieser Gedanke hierzulande in einigen intellektuellen Kreisen. Es gehört zu den Peinlichkeiten in der öffentlichen Rede zur Kultur, dass immer noch die Frage aufgeworfen werden kann, ob die Naturwissenschaften zur Kultur gehören und zur Bildung von Menschen beitragen. Noch im 21. Jahrhundert und selbst in Blättern, hinter denen man kluge Köpfe vermuten darf, denken einige Schlauberger angestrengt darüber nach, ob die Naturwissenschaften ihr Gebiet – die Natur – zur Kultur machen oder ob ihre Disziplinen dazu beitragen."

 

entnommen aus: Ernst Peter Fischer: Die Verzauberung der Welt - Eine andere Geschichte der Naturwissenschaften, Siedler Verlag 2014, ISBN 978-3-88680-981-3

Die Rezension zum Buch gibt es hier in meinem Blog.

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Wer schon immer Lust hatte, mal einen Text zu einem wissenschaftlichen Thema zu schreiben, sollte bei diesem Schreibwettbewerb von Astrodicticum Simplex mitmachen, egal ob Ihr selbst Wissenschaftler seid oder nicht. Unwichtig ist auch, ob Ihr selbst ein Blog betreibt oder nicht, jeder kann teilnehmen! Eine tolle Idee, um sich mal auszuprobieren!

Mitmachen! Der ScienceBlogs Blog-Schreibwettbewerb.

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Herbst, komm herbei! Und mit dir all die spannenden neuen Bücher, die ich in den Vorschauen zahlreicher Buchverlage entdeckt habe! Meine persönliche Auswahl habe ich in den letzten Wochen hier vorgestellt. Daher ist es Zeit für einen kleinen Überblick: Die Herbst-Vorfreuden umfassten bisher die Themen Geschichte, Biologie, Digitale Gesellschaft sowie das Thema Denken und Wissen.

Für die letzte Folge habe ich das Interessanteste aus einigen weiteren Wissensgebieten herausgepickt: ein bisschen Naturwissenschaft, ein bisschen Astronomie und eine kleine Prise Mathematik.

Da ich diese Rubrik Vorfreuden für Leseratten gern optimieren möchte, benötige ich Eure Hilfe. Sofern Ihr nicht an ferne Meere oder auf hohe Berge entschwunden seid, lest dazu bitte meine Frage am Ende dieses Beitrags. ...weiterlesen "Vorfreuden für Leseratten V – Herbst 2014"