Johanna Romberg: Federnlesen – Vom Glück, Vögel zu beobachten

Kennt ihr den Begriff “Jizz”? Im englischen Sprachraum, unter Birdwatchern, ist dieses Wort gebräuchlich für die typischen Merkmale eines Vogels: Gestalt, Flugstil, Gesang, die Färbung des Gefieders – alles, was ihn unverwechselbar macht. In ihrem Buch Federnlesen – Vom Glück, Vögel zu beobachten beschreibt die preisgekrönte Wissenschaftsjournalistin Johanna Romberg, wie sie zur Hobby-Ornithologin wurde und lernte, Vögel an ihrem Jizz zu erkennen.

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Andreas Tjernshaugen: Das verborgene Leben der Meisen

Meisen zählen zu den Vögeln, denen ich im Garten und meiner Umgebung besonders häufig begegne. Ab dem Frühjahr höre ich schon morgens ihren Gesang. Ich sehe ihnen beim Heranschaffen von Nistmaterial zu und warte gespannt, ob es klappt mit dem Brüten. Wenn ja, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis ich bei der Gartenarbeit energisch aufgefordert werde, das Feld zu räumen, damit die Meiseneltern ihre Küken füttern können.…

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Thor Hanson: Federn – Ein Wunderwerk der Natur

Dank ihrer Federn können Vögel fliegen und die stärkste Hitze und Kälte überstehen. Ihr Gefieder schützt die Haut im Wasser vor dem Nasswerden. Federn besitzen geniale Eigenschaften, die der Mensch zu imitieren versucht. Der amerikanische Biologe Thor Hanson erzählt in seinem Buch Federn von der Naturgeschichte der Feder. Er beleuchtet wichtige Kontroversen der Evolutionsbiologie. Auch die verschwenderische Schönheit von Federn und ihre Bedeutung für die Kultur der Menschen kommen nicht zu kurz. Vögel geben den…

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Monika Maron: Krähengekrächz

Krähengekrächz – ein Wort, das die Mundschleimhaut austrocknet. Krächzende Krähen rufen bei manchen Menschen Abscheu hervor, bei anderen Faszination. Was bringt die Schriftstellerin Monika Maron dazu, sich mit Krähen auseinanderzusetzen? Aus der Beobachtung von Krähen in ihrer Berliner Umgebung entsteht die Idee, sie in ihren nächsten Roman einzubeziehen, denn Maron hat ihren “literarischen Nutzen” erkannt. Sie beginnt über Rabenvögel zu recherchieren.

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Bernd Brunner: Ornithomania

Die Faszination für die Vogelwelt treibt seltsame Blüten! Manche Menschen reisen unter Gefahren um die ganze Welt, um möglichst viele Vogelarten zu beobachten, einige wollen mit Vögeln leben und sie zähmen. Manche verschreiben sich der Oologie, der Wissenschaft der Vogeleier und sammeln die exotischsten Exemplare, andere töten Vögel, um sie zu essen oder zu konservieren. Die vielen Facetten der Vogelbesessenheit betrachtet der Kulturwissenschaftler Bernd Brunner in seinem unterhaltsamen, aber etwas oberflächlichen Buch Ornithomania.

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Helen Macdonald: H wie Habicht

Helen Macdonald  war schon als Kind von Greifvögeln besessen. Während andere Mädchen mit Puppen spielten, lernte sie Falken zu zähmen. Von ihren Eltern hatte sie für ihr ungewöhnliches Hobby die volle Unterstützung. Vor einigen Jahren starb plötzlich ihr geliebter Vater. Nach dessen Tod verfiel sie in tiefe Trauer, “eine Art Wahnsinn” nennt sie ihren Zustand. Greifvögel verfolgten sie bis in ihre Träume, vor allem Habichte, so dass sie eines Tages…

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